Grundsätze und Motto der Ratsperiode 2025 bis 2030
Düren ist unsere Heimat. Für unsere Heimatstadt setzen wir uns nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich ein. Sie dürfen sich darauf verlassen, dass wir uns bei allen Entscheidungen, ob vorhersehbar oder nicht, ob im Wahlprogramm wiedergegeben oder nicht, von folgender Grundeinstellung leiten lassen, dass das Motto M-F-G für die kommende Ratsperiode 2025 bis 2030 bildet:
Mit den Menschen – statt über ihre Köpfe hinweg
Wir lieben die Dürenerinnen und Dürener, die in ihrer beruflichen, sozialen und kulturellen Vielfalt, ihrer rheinischen Herzlichkeit und der tiefen Heimatverbundenheit zu unserer Stadt im Mittelpunkt unserer politischen Bemühungen stehen. Hier in Düren verbinden sich nicht nur Jung und Alt, männlich und weiblich, sondern auch Rentner und Erwerbstätige – egal ob Arbeiter, Handwerker, Angestellte, Selbstständige/Unternehmer oder Akademiker – Familienmitglieder und Alleinstehende zu einer vielfältigen und ausgewogenen Bevölkerung mit hohem ehrenamtlichen Engagement, ohne ihre Individualität und Freiheit dabei zu verlieren. Jeder Mensch ist einzigartig! Wir setzen dabei auf den Dialog mit den Dürenerinnen und Dürenern. Egal ob in der Innenstadt oder in den Orts- und Stadtteilen, bei den vielen Institutionen und Vereinen: Wir suchen das Gespräch und den Austausch mit den Dürener Bürgerinnen und Bürgern und den Betroffenen. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Zukunft gestalten, nicht über Sie hinweg!
Für Düren – statt für Ideologien
Wir lieben unsere Stadt, die wie keine zweite das urbane Leben im Mittelzentrum der Innenstadt und den innenstädtischen Stadtteilen mit dem Leben auf dem Land in den umgebenden Dörfern verbindet. Hier treffen nicht nur Stadt auf Land, sondern auch Tradition auf Moderne und Innovation. Hier begegnen sich Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe in der „Stadt des Schaffens“ auf die hervorragenden Forschungs- und Lehreinrichtungen in der Region. Und hier finden Wohnen, Arbeit, Kultur und naturnahe Erholung gleichermaßen ihren Raum. 3 2 Programm der CDU Düren zur Kommunalwahl 2025 Arbeit, Wirtschaft und Strukturwandel Wir werden bei unseren Entscheidungen stets nach der besten Lösung für unsere Heimatstadt suchen. Ideologie spielt dabei keine Rolle. Entscheidungsgrundlage ist das Wohl unserer Heimatstadt und der Dürenerinnen und Dürener auf der Basis der freiheitlich- demokratischen Grundordnung und des Grundgesetzes. Eine Zusammenarbeit mit Kräften am linken und rechten politischen Rand schließen wir aus.
Gestalten – statt nur Verwalten
Damit sich unsere Heimatstadt positiv entwickelt und die Dürenerinnen und Dürener hier gerne leben können, braucht es die CDU als gestaltende Kraft. Den Stillstand, den Fatalismus und die Untätigkeit der letzten Wahlperiode werden wir zum Wohle der Stadt beenden. Wir werden die Probleme und Herausforderungen in unserer Stadt anpacken, lösen und Zukunft gestalten– nicht nur darüber reden. Dafür treten wir als Team der CDU-Stadtratskandidatinnen und –kandidaten mit unserem CDU-Bürgermeisterkandidaten Georg Hamm an der Spitze in der Wahlperiode 2025 bis 2030 an.
Themenfelder und Handlungsschwerpunkte
Arbeit, Wirtschaft und Strukturwandel

- Intensivierung der Bestandspflege der ortsansässigen Unternehmen
- Förderung der Neuansiedlungen von Unternehmen durch gutes Standortmarketing und vorausschauende Gewerbeflächenentwicklung
- Unterstützung der heimischen Wirtschaft bei notwendigen Transformationsprozessen
- Investitionen in Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Abbau und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen und Stärkung der Behördenlotsenfunktion
Entwicklung der Innenstadt

- Aktualisierung und Fortschreibung des Masterplans Innenstadt, um die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern
- Verbesserung der Erreichbarkeit der Innenstadt inkl. der Abstellmöglichkeiten für alle Verkehrsträger, insbesondere auch für PKW
- Bekämpfung des Leerstandes durch Ansiedlungsförderungen und Marketingkampagnen
- Attraktivierung des Stadtcenters, z. B. auch durch Marketing- und Imagekampagnen oder durch Frequenzschaffung mit kultureller Bespielung
- Weitere Aufwertung des innerstädtischen Rurauenbereichs als Erholungsort („Rurterrassen“)
Finanzen und Verwaltung

- Etablierung einer „Schaffens-Kultur“ in der Verwaltung, die das Möglich-Machen von Vorhaben in den Vordergrund der Prüfung stellt
- Einsatz von Digitalisierung und KI zur Verfahrensbeschleunigung sowie zur Begrenzung des Stellenaufwuchses und zur Haushaltsentlastung
- Neuorganisation und Straffung der Verwaltungsspitze. Ziel ist eine Kostenersparnis in 6-stelliger Höhe.
- Einführung eines mobilen „Rathauses vor Ort“ für die Stadtteile
- Vorlage dauerhaft ausgeglichener Haushalte und solider Kommunalfinanzen. Dabei muss die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch Steuern, Gebühren und Beiträge begrenzt werden. Sie darf nur so hoch sein, wie nötig und muss so gering sein, wie möglich!
Kinder und Jugend, Familie und Bildung

- Ausbau der frühen Hilfen als Präventionsmaßnahme gegen Kindeswohlgefährdung
- Ausbau der wohnortnahen Betreuung und Bildung in Kindertagespflege und KiTa – für Kinder unter und über 3 Jahren
- Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen OGS-Platz, wobei der Qualität der Betreuung besondere Bedeutung zukommt
- Re-Etablierung der EndArt Kulturfabrik und/oder vergleichbarer Angebote der Jugendkultur
- Ertüchtigung/Ausbau von Orten für Jugendaktivitäten/Jugendfreizeit im Stadtgebiet und Etablierung einer Multifunktionshalle für Jugendliche in Kooperation mit Trägern der Offenen Mobilen Jugendarbeit
Mobilität für Alle / Verkehrspolitik

- Abschluss des Ringschlusses durch Bau der Nordumgehung (B399n)
- Überarbeitung des Radvorrangroutenkonzepts mit dem Ziel, die Radverkehrssicherheit durch Führung der Vorrangrouten abseits der Hauptverkehrsstraßen zu erhöhen
- Bedarfsgerechter Rückbau von geschaffenen Verkehrsflussverringerungen z. B. in der Aachener Straße und der Veldener Straße
- Sicherstellung der Erreichbarkeit der Innenstadt und ausreichendem Parkraum für alle Verkehrsträger, auch dem PKW
- Kostenfreies Parken in der Innenstadt an Samstagen ab 13:00 Uhr
Nachhaltigkeit

- Sicherung der Parkanlagen und der Grünzüge im Stadtgebiet
- Erhöhung des Pflegebudgets für die städtischen Grünanlagen sowie das Straßenbegleitgrün
- Fortführung der energetischen Sanierung städtischer Gebäude
- Erstellung und finanzielle Absicherung eines Gesamtkonzepts zur energetischen Sanierung des städtischen Wohnungsbaubestandes (inkl. der Tochterunternehmungen)
- Erstellung eines Konzepts zum Umgang mit Extremwetterereignissen
Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit

- Stärkung der städtischen Ordnungsdienste für eine sichere und saubere Stadt – auch in den Orts- und Stadtteilen – durch technische, finanzielle und personelle Aufstockung
- Kameraüberwachung an bekannten Brennpunkten in der Innenstadt
- Beibehaltung bzw. Einrichtung/Erweiterung der Alkohol-, Cannabis- und Waffenverbotszonen
- Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Feuerwehr u. a. durch Förderung des Ehrenamtes
- Ausbau der sozialen Arbeit als präventive Maßnahme
Stadtentwicklungsprojekte

- Verstärkung und Beschleunigung der Vorhaben rund um den Bahnhof („Innovationsquartier“)
- Sanierung des Bahnhofsgebäudes mit der Bahn vorantreiben
- Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für das Gelände des ehemaligen Hallenbades Jesuitenhof, der Jugendfreizeit, Bildung und Wohnen gemeinschaftlich denkt
- Weiterentwicklung der Dorfentwicklungspläne und fertige Pläne in die Umsetzung bringen (z. B. DEP-Merken)
- Durchdachte Lösungen statt Provisorien und Reallabore (z. B. Freifläche Museum, Gelände Jesuitenhof, Bahnhofsquartier…)
Stadt- und Ortsteile, Kultur, Ehrenamt und Sport

- Einführung von Stadtteilbudgets in den Ortsteilen zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Stadtteile und deren Bezirksausschüsse
- Erhalt und Ausbau der ortsnahen Infrastruktur für Jung und Alt (Kindergärten, Schulen, Jugendheime, Spielplätze, Sportanlagen, Lehrschwimmbecken, Altentagesstätten usw.)
- Förderung und Erhalt aller kulturellen Einrichtungen (z. B. ENDART, Stiftung für Kultur und Stadtteil „Becker und Funck“ und KOMM etc.)
- Attraktivitätssteigerung der Annakirmes, z. B. durch Standgeldreduzierung (insbesondere Übernahme der Kosten für die Aufrechterhaltung von öffentlicher Sicherheit und Ordnung / Terrorabwehr durch die Stadt)
- Abbau bürokratischer Hürden im Ehrenamt
Wohnen

- Erwerb älterer Immobilien durch junge Familien finanziell mit bis zu 10.000 € fördern (Programm „Jung kauft Alt“)
- Unterstützung der Wachstumsinitiative des Kreises Düren „300.000-Einwohner“ und eigene Wachstumsinitiative der Stadt: Düren soll auf 100.000 Einwohner anwachsen!
- Schaffung weiterer bedarfsgerechter, attraktiver Wohngebiete für die Breite der Bevölkerung im Zentrum, aber auch in den Stadtteilen – bezahlbar, unabhängig der Finanzierung (freifinanziert oder öffentlich-gefördert)
- Ausbau des Beratungsangebotes und Schaffung einer „Lotsenstelle“ für Planungs- und Baugenehmigungsverfahren im Wohnungsbau
- Beschleunigung von Baugenehmigungs- und Planungsverfahren durch Abbau von Vorschriften, Einsatz der Digitalisierung in der Verwaltung und Stärkung des Personalbestandes
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Fotos: Rudi Böhmer