Wir als CDU Stadt Düren sind gegen die Einführung eines generellen Tempo30-Limits im Dürener Stadtgebiet. 

Der von der Koalition von SPD und Grüne auf Vorschlag der Verwaltung beschlossene Beitritt zu einer diesbezüglichen Städtetagsinitiative zur Einführung genereller Tempo-Limits lehnen wir daher als "Einführung durch die Hintertür" ebenso ab.
Hintergründe:

Warum wir gegen die von der Mehrheit im Dürener Stadtrat geforderte generelle Einführung von Tempo30 im Dürener Stadtgebiet sind, haben wir hier:

https://www.cdu-dueren.de/380-cdu-gegen-tempo-30-als-regelgeschwindigkeit-in-dueren

bereits dargestellt.

Wesentlicher Grund ist, dass der Verkehr bei generellem Tempo30 von den Durchfahrtsstraßen wieder in die jetzt schon geschwindigkeitsreduzierten Wohngebiete verlagert wird.
Nach wie vor sprechen wir uns für die Ausweisung von Tempo 30 an gefährdeten Straßenabschnitten, z.B. in reinen Wohngebieten, an Schulen und Kindergärten etc., aus, aber eben gezielt und nicht als flächendeckende Regelgeschwindigkeit.
Die Verwaltung folgte der Ablehnung eines generellen Tempo30-Limits mit Verweis auf die fehlende gesetzliche Grundlage. Stattdessen solle man einer Initiative von Kommunen beitreten, die die gesetzliche Grundlage verändere.
Unter dem Deckmantel "Einflussmöglichkeit der Kommunen sichern" würde damit die gesetzliche Grundlage für ein generelles Tempo30-Limit geschaffen. Theoretisch bestünde damit zwar nur die Möglichkeit dies zu tun.

Politische Realität aber wäre es, dass die Koalition diese Möglichkeit dann umgehend beim Schopfe packen würde. Darum haben wir als CDU Düren auch gegen den Beitritt zur diesbezüglichen Initiative gestimmt.