Für eine Unterstützung ehrenamtlich geführter Vereine, die im Zuge der Corona-Pandemie Veranstaltungen abgesagt haben oder absagen müssen, möchte Dürens CDU einen Rettungsschirm spannen und Kosten in Höhe von bis zu 5.000 € übernehmen, teilten der stellvertretende Bürgermeister Thomas Floßdorf und Fraktionschef Stefan Weschke mit.

„Die ehrenamtlichen Verantwortlichen in den Vereinen leisten wichtige Arbeit für das gesellschaftliche Leben vor Ort, wir wollen sie in dieser für alle schwierigen Situation unterstützen,“ so Floßdorf. Die beiden Christdemokraten nehmen damit einen Vorschlag des Vorsitzenden der Jungen Union, Christoph Guth, auf, der vor allen Dingen an die abgesagten Mai-, Schützen- und Musikfeste denkt. Hierbei müsse sich die Höhe der Unterstützung an den tatsächlich im Vorfeld der jeweiligen Veranstaltungen entstandenen und trotz eine Absage unabweisbar angefallen Kosten der ehrenamtlichen Vereine orientieren, so die drei Christdemokraten weiter.
„Die Unterstützung soll unbürokratisch erfolgen,“ betont Guth, „vorausgesetzt werden soll lediglich die Gemeinnützigkeit des Vereins, die ehrenamtliche Führung sowie ein Nachweis über die Höhe der trotz einer Absage angefallenen Kosten.“
Ein entsprechender Antrag soll in die nächste Sitzung des Stadtrates eingebracht werden.

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Dürener Zeitung vom 04.04.2020