Die Einführung eines monatlichen kostenlosen Museumstages sowie geplante Eintrittsgebührenbefreiung für Jugendliche wird auch von der CDU-Fraktion begrüßt. Ähnliches hatte die Fraktion bereits vor zwei Jahren im Zusammenhang mit der Beantragung der Erarbeitung eines Marketingkonzeptes für das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum gefordert.

Allerdings vermisst die CDU weiterhin ein ganzheitliches Marketingkonzept für die beiden städtischen Museen. „Die Eintrittspreisgestaltung ist ein Puzzlestück eines kulturpolitischen Marketingkonzeptes“, so CDU-Fraktionschef Stefan Weschke, „ein Gesamtkonzept umfasst aber viel mehr“.
„In diesem Zusammenhang muss auch über zielgruppenspezifische Ausstellungskonzepte, den Medienauftritt und die Kommunikationsarbeit gesprochen werden“, ergänzt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rainer Guthausen. Bei den Beratungen über den CDU-Antrag war im Kulturausschuss die Einrichtung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe zum diesem Thema vereinbart worden. Dazu hat die Ausschussvorsitzende Verena Schloemer (Grüne) bis heute leider nicht eingeladen, kritisiert die CDU scharf, die darauf drängt, eine Gesamtkonzeption nun endlich anzugehen. „Stückwerk alleine, wie jetzt von der „Roten Ampel“ vorgeschlagen, ist weder ausreichend noch zielführend, so Guthausen und Weschke.


2019 05 09 Museen 1000pxDürener Zeitung vom 09.05.2019