Mobilität für Alle / Verkehrspolitik

Wir stehen für eine gleichberechtige Mobilität aller Verkehrsteilnehmer. Egal ob per Bahn, Fahrrad, ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Auto – wir wollen die Erreichbarkeit der Ortschaften und Stadtteile sowie der Innenstadt gleichberechtigt ausgestalten. Die Wahl der Mobilitätsart soll frei erfolgen können und nicht „von oben diktiert“ werden.

So schaffen wir auch weiter lebenswerte Bedingungen für die umliegenden Dörfer und Orte, deren Bewohner ansonsten von der Innenstadt faktisch abgeschnitten werden.

Der Ausbau und die Funktionalität des Straßennetzes ist dabei nicht nur für den individuellen PKW-Verkehr wichtig, sondern auch ein Standortfaktor für die heimische Industrie und Wirtschaft – Stichwort Schwerastverkehr. Hier setzen wir weiterhin auf den Bau von Umgehungsstraßen, um die Belastungen des Schwerlastverkehrs aus den Orts- und Stadteilkernen herauszuhalten.

Wir sprechen uns für eine Überarbeitung des Radvorrangroutenkonzeptes aus. Die Grundidee, dem Radverkehr ein übergeordnetes Netz mit bevorrechtigten Straßen zuzuweisen, befürworten wir. Allerdings darf der Radverkehr hier nicht als lebende Barriere für den Autoverkehr dienen. Das schürt Ressentiments und nützt auch der Radverkehrssicherheit nicht. Daher präferieren wir die Führung des Radverkehrs abseits der Hauptverkehrsstraßen.

TOP 5-Maßnahmen

  • Abschluss des Ringschlusses durch Bau der Nordumgehung (B399n)
  • Überarbeitung des Radvorrangroutenkonzepts mit dem Ziel, die Radverkehrssicherheit durch Führung der Vorrangrouten abseits der Hauptverkehrsstraßen zu erhöhen
  • Bedarfsgerechter Rückbau von geschaffenen Verkehrsflussverringerungen z. B. in der Aachener Straße und der Veldener Straße
  • Sicherstellung der Erreichbarkeit der Innenstadt und ausreichendem Parkraum für alle Verkehrsträger, auch dem PKW
  • Kostenfreies Parken in der Innenstadt an Samstagen ab 13:00 Uhr

Weitere Maßnahmen

  • Weitestgehender Verzicht auf Radschutzstreifen zugunsten echter Radwege
  • Einführung digitaler Parkleitsysteme sowie intelligenter Verkehrs- und Ampelsteuerungen mittels Echtzeit-Sensorik
  • Bedarfsgerechter Ausbau der Ladeinfrastruktur und Unterstützung klimaschonender Verkehre
  • Verbindung für Fußgänger und Radfahrer durch den Bau einer Rurbrücke zwischen Goethestraße und Valencienner Straße durch den Stadtpark (Willy-Brandt-Park) schaffen
  • Sanierung der Straßen gemäß Straßen- und Wegekonzept weiterführen
  • Etablierung eines Haltepunktes der Regionalbahn 28 (Eifel-Bördebahn) im Bereich Kölner Landstraße
  • Beibehaltung des City-XL-Tickets unter Beachtung der Inflation
  • Ausbau der Echtzeit-Fahrgastinformation und des App-Angebotes
  • Prüfung der Einführung der „Brötchen-Taste“
  • Einführung eines „Frauen-Nacht-Taxis“ in Kooperation mit kulturellen Angeboten und der Gastronomie nach Münchener und Kölner Vorbild (www.stadt-koeln.de)


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