Stadt- und Ortsteile, Kultur, Ehrenamt und Sport
Ein besonderes Charaktermerkmal Dürens ist die Verbindung von städtischen und dörflichen Strukturen. Wir wollen die Innen- und Kernstadt genauso weiter attraktivieren wie auch die Dörfer und Stadtteile. Jeder Orts- und Stadtteil hat eine einzigartige Identität, die wir gemeinsam mit den vielen engagierten Ehrenamtlichen vor Ort stärken und fördern werden.
Wir setzen uns dafür ein, dass die kulturelle Vielfalt, Kunst und Musik unserer Heimat erhalten bleibt. Dabei legen wir den Kulturbegriff sehr weit aus: Hierzu zählen neben Theater, Chor und Orchester auch Angebote der freien Kulturszene, vor allem aber auch das vielfältige Brauchtum, das unsere Region einzigartig macht. Das Wesentliche in Düren aber sind die Menschen, die diese Kultur und diese Einzigartigkeit hegen und pflegen. Ohne das Ehrenamt und das Vereinswesen – ob im Brauchtum (Karneval, Schützenwesen, Maitradition u.v.m.), in der Musik, im sozialen Bereich oder im Sport – ohne Sie und Euch ist keine Stadt zu machen!
Ehrenamtlich Aktive wollen ihrem Hobby nachgehen – nicht in Bürokratie ertrinken. Wir setzen uns für eine Verringerung der Bürokratie für Vereine ein. Darüber hinaus wollen wir das Beratungsangebot hinsichtlich der Bürokratiebewältigung ausbauen.
TOP 5-Maßnahmen
- Einführung von Stadtteilbudgets in den Ortsteilen zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Stadtteile und deren Bezirksausschüsse
- Erhalt und Ausbau der ortsnahen Infrastruktur für Jung und Alt (Kindergärten, Schulen, Jugendheime, Spielplätze, Sportanlagen, Lehrschwimmbecken, Altentagesstätten usw.)
- Förderung und Erhalt aller kulturellen Einrichtungen (z. B. ENDART, Stiftung für Kultur und Stadtteil „Becker und Funck“ und KOMM etc.)
- Attraktivitätssteigerung der Annakirmes, z. B. durch Standgeldreduzierung (insbesondere Übernahme der Kosten für die Aufrechterhaltung von öffentlicher Sicherheit und Ordnung / Terrorabwehr durch die Stadt)
- Abbau bürokratischer Hürden im Ehrenamt
Weitere Maßnahmen
- Schaffung und Erhalt der Bürgerbegegnungsstätten in den Stadtteilen
- Ausbau des Nahversorgungsangebotes in den Stadtteilen
- Förderung inhabergeführter Versorgungsangebote in den Stadtteilen
- Sicherung von Gesundheitsvorsorge und Pflege vor Ort
- Sicherung der verkehrlichen Anbindung an die Innenstadt
- Erstellung und Verfolgung eines ganzheitlichen Masterplans / Integrierten Handlungskonzeptes für die Entwicklung aller Dörfer und Stadtteile inkl. Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel
- Etablierung eines Flutlichtprogramms für städtische Sportstätten, die bisher nicht über ausreichende Beleuchtung verfügen
- Ausbau des Ehrenamtsbüros und Ergänzung der Beratung zum Thema Nachwuchsgewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Bürokratiebewältigung
- Finanzielle Förderung ehrenamtlichen Engagements in den jeweiligen Ortsteilen, z. B. Bewohnerinitiativen, Dorfjubiläen etc.
- Bedarfsgerechte Fortführung des Kunstrasenprogrammes
- Reaktivierung des Sportplatzes in Echtz und Zuweisung an die Sportfreunde Echtz
- Verbesserung des Kulturmarketings
- Gleichberechtigte Stärkung der freien und der „organisierten“ Kulturszene
- Förderung des ehrenamtlich getragenen Kulturangebotes
- Sanierung der Musikschule und Ertüchtigung des Hauses der Stadt
- Modernisierung und barrierefreier Ausbau von Schloss Burgau und weiteren städtischen Kultureinrichtungen
- Unterstützung des Stadtmuseums als kulturelles Gedächtnis der Stadt
- Schaffung eines würdigen Gedenkens an verdiente Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt
Unser Programm zum Download als PDF-Datei finden Sie HIER – auch in Einfacher Sprache.





Fotos: Rudi Böhmer