Kinder und Jugend, Familie und Bildung

Die Attraktivität für Familien, für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist elementar für die Entwicklungsfähigkeit unserer Stadt. Heranwachsende sind unsere Zukunft. Ihnen über die gesamte Betreuungs- und Bildungslaufbahn die besten Chancen und Möglichkeiten zu schaffen, ist eine unserer vordringlichsten Aufgaben. Bildung und insbesondere Sprach- förderung sind der Schlüssel zur Chancengerechtigkeit. Sie sind damit auch zentrales Element, um Kinder- und Jugendarmut dauerhaft zu verringern.

Wir setzen uns ein für ein gleichberechtigtes Miteinander unterschiedlicher öffentlicher und freier Betreuungs- und Bildungslösungen, die Inklusion und Integration selbstverständlich umfassen. Betreuung und Bildung in ihrer ganzen Vielfalt: zu Hause, in Kindertagespflege und Kindertagesstätte, in Förderschule, Grundschule und Offener Ganztagsschule, in weiterführenden und berufsbildenden Schulen und Instituten. Kinder und Jugendliche zu fördern und die individuell passende Lösung zu finden ist entscheidend, nicht die ideologische Bevorteilung eines Systems.

Zum Großwerden gehört aber auch, sich auszuleben, Freizeit zu genießen und Erfahrungen in der Gemeinschaft zu machen. Hierfür setzen wir uns ein, gemeinsam mit vielen Vereinen, Institutionen und Initiativen aus Bereichen wie Sport, Kultur und Brauchtum.

TOP 5-Maßnahmen

  • Ausbau der frühen Hilfen als Präventionsmaßnahme gegen Kindeswohlgefährdung
  • Ausbau der wohnortnahen Betreuung und Bildung in Kindertagespflege und KiTa – für Kinder unter und über 3 Jahren
  • Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen OGS-Platz, wobei der Qualität der Betreuung besondere Bedeutung zukommt
  • Re-Etablierung der EndArt Kulturfabrik und/oder vergleichbarer Angebote der Jugendkultur
  • Ertüchtigung/Ausbau von Orten für Jugendaktivitäten/Jugendfreizeit im Stadtgebiet und Etablierung einer Multifunktionshalle für Jugendliche in Kooperation mit Trägern der Offenen Mobilen Jugendarbeit

Weitere Maßnahmen

  • Modernisierung der Spielplätze im Stadtgebiet, auch unter Beachtung der Grundsätze der Inklusion
  • Erhalt der sog. „Schwerpunktkitas“ bei gleichzeitigem Fortschritt der Inklusion in Kindergärten und Schulen: Das Wohl des Kindes soll entscheiden, nicht das Paradigma.
  • Beibehaltung der Beitragsfreiheit in der Kindertagesbetreuung sowie perspektivisch die Verringerung oder Abschaffung der Beiträge für die OGS
  • Sanierung der in die Jahre gekommenen Infrastruktur in der Kindertagesbetreuung sowie der Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Erhalt der vielfältigen Schullandschaft in der Stadt Düren
  • Weiterer Ausbau des digitalen Lernens
  • Ausbau des E-Learning-Angebotes in der Weiterbildung
  • Förderung lebenslangen Lernens, in dem berufliche und allgemeine Weiterbildung z. B. an der VHS in den Vordergrund rücken
  • Werbung und fachliche Unterstützung von Pflegeeltern bzw. Pflegefamilien zur Entlastung der stationären Unterbringung von Kindern und Jugendlichen
  • Verstärkter Einsatz von Freiwilligen aus Bundesfreiwilligendienst, Freiwilligem Sozialen Jahr und Ausbau des Angebotes „Duales Studium“ als Maßnahme zur Gewinnung von Fachkräften


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