CDU fordert sichere Radroute als Alternative zur Aachener Straße
Der sogenannte Verkehrsversuch in der Aachener Straße ist kläglich gescheitert. Er hat gezeigt, dass eine Reduzierung der Fahrspuren auf der Aachener Straße zugunsten des Fahrradverkehrs zumindest in den Spitzenzeiten zu einem Verkehrschaos führt: dies so-wohl auf der Aachener Str., wie auch auf den benachbarten Straßen, z. B. der Valenci-enner Str. und der Tivolistr. Um dies zu vermeiden und den Radfahrern eine sichere und bequeme Alternative anzubieten, bringt die CDU-Fraktion am Mittwoch im Stadtrat den Antrag für eine alternative Radroute entlang der Goethestr. ein.
Fraktionsvorsitzender Stefan Weschke führt aus, dass die Verlängerung der Goethestr. stadteinwärts, vorbei am Museum und der Marienkirche für Radfahrer eine optimale An-bindung an das Stadtzentrum bietet, ohne dass Hauptverkehrsstraßen benutzt werden müssen. Hermann Josef Geuenich, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, pflichtet dem bei und erläutert, dass Radfahrer sicher und bequem über die Goethestr., die Straße Am Stadtpark und den Rurdammweg zur Johannesbrücke kommen, die auf beiden Seiten einen Radweg hat. Mit dieser Lösung sind Radfahrer nicht mehr gezwun-gen, die ungeeignete Aachener Str. zu nutzen und ein Rückbau auf nur eine Fahrspur je Richtung erübrigt sich. Damit ist allen Verkehrsteilnehmern, den Anwohnern und denen, die zum Einkaufen in die Innenstadt fahren, geholfen.
Verbessert werden könnte die Situation für Radfahrer noch durch den Bau einer Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die Rur, die von der CDU bereits seit geraumer Zeit gefordert wird.
CDU: Vernunft in der Valencienner, aber Unvernunft in der Aachener Straße
„Als Sieg der Vernunft“ bezeichnet die Dürener CDU-Fraktion das Einlenken der bunten Koalition im Dürener Stadtrat in Bezug auf die Neugestaltung der Valencienner Straße in Höhe des Willy-Brandt-Parks. „Wir haben immer gesagt, dass die Straßenbreite ausreichend ist, um Auto-, Fahrrad und Fußgängerverkehr in beiden Fahrtrichtungen separat zu führen, ohne dass auf einer Seite Parkplätze entfallen müssen. Es ist gut, dass wir mit dieser Argumentation offenbar auch die Mehrheitskoalitionäre überzeugen konnten“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Weschke. „Und es ist auch gut, dass die unklare Verkehrsführung für Radfahrer mit Schutzstreifen auf der Fahrbahn bei gleichzeitigem Radweg in den Nebenanlagen nun bald ein Ende hat“, ergänzt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hermann-Josef Geuenich.
Anders beurteilt die CDU-Fraktion die neuen Pläne der bunten Koalition zur Umgestaltung der Aachener Straße. Zwar dürfte sich die Beeinträchtigung des morgendlichen Berufsverkehrs stadteinwärts nach diesen Vorstellungen in Grenzen halten, doch mit der anvisierten Einspurigkeit der Stürtzstraße und der Aachener Straße stadtauswärts werden zwei neue Flaschenhälse geschaffen, deren Trichterwirkung Rückstauungen erwarten lässt, wie es auch im Verkehrsversuch zu beobachten war. Dies gilt nach Ansicht von Weschke und Geuenich insbesondere dann, wenn nach Öffnung der Schranken am Bahnübergang vor der Rurbrücke der stadtauswärts fließende Verkehr nur einspurig starten und auch die viel befahrene Rechtsabbiegespur von der Stürtzstraße in die August-Klotz-Straße wegen des zu erwartenden Ampelstaus nicht separat erreicht werden kann. Die beiden Christdemokraten verweisen abermals auf ihren Vorschlag, den Radverkehr statt über die Aachener Straße mit ihren vielen Konflikträumen besser über den Rurdammweg und die Goethestraße in die Innenstadt zu führen. Sollten sich die Koalitionäre durchsetzen, so erwartet die CDU dauerhaft Probleme und Frust bei allen Betroffenen auf dieser wichtigen Hauptverkehrsachse, aber auch Ausweichverkehr auf der Tivolistraße.
Mitgliederforum Auswirkungen der Energiekrise auf die Dürenrinnen und Dürener
Am Montag, dem 21.11.2022 fand unter der Leitung und Moderation des Vorsitzenden des CDU Stadtverbandes Düren - Christoph Guth - das Diskussionsforum „Auswirkungen der Energiekrise auf die Dürerinnen und Dürener“ im Pfarrsaal von St. Peter in Birkesdorf statt. Vielen Dank an unsere Gäste und Gesprächspartner.
Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung mit sehr kompetenten Gästen und reger Publikumsbeteiligung.





Fotos: Rudi Böhmer