• Freitag, 12 August 2022


Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Düren fordert jetzt den sofortigen Abbruch des sogenannten Verkehrsversuchs auf der Aachener Straße. „Dieses vorhersehbare Chaos, ausgelöst von der "Koalition Zukunft" - bestehend aus SPD, Grünen, BfD und Bunter Fraktion - muss im Interesse der Verkehrsteilnehmer, der Anwohner und des Dürener Handels ein Ende haben“, erklärt Fraktionschef Stefan Weschke. Sonst befürchten die Christdemokraten bei dem nach Ferienende in der kommenden Woche zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommen noch mehr Probleme und Frust bei allen Betroffenen auf dieser wichtigen Hauptverkehrsachse.
„Wir haben von Anfang an eindringlich davor gewarnt, die Aachener Straße durch eine Reduzierung auf eine Fahrspur in jeder Richtung in ihrer Leistung zu reduzieren,“ erklären Weschke und der verkehrspolitische Sprecher Hermann Josef Geuenich. Auch die Aussage, dass dieser zum Chaos führende Verkehrsversuch nötig sei, um möglicherweise eine bessere Lösung für Radfahrer auf der Aachener Straße zu finden, lassen die beiden Christdemokraten nicht gelten, denn seit Jahren favorisiert die CDU eine Alternativroute für den Radverkehr über die Goethestraße und eine eigene Rurbrücke für Radfahrer und Fußgänger, deren Verwirklichung man schon lange hätte in Angriff nehmen können, wenn dieser Vorschlag nicht bei der bunten Koalition auf taube Ohren gestoßen wäre und man sich ernsthaft darum bemühte hätte.
So kommt Hermann Josef Geuenich zu dem Schluss: „Ein sinnloses Verkehrsärgernis, das nur scheitern konnte, verlangt Autofahrern viel ab, belastet die Menschen nicht nur in der Aachener Straße durch höhere Abgasbelastungen und schadet damit der Umwelt.“ Und Stefan Weschke betont den hohen Schaden, den die verfehlte Verkehrspolitik der Koalition dem Dürener Handel und der Gastronomie zufügt, weil Menschen aus dem Umland andere Einkaufsmöglichkeiten suchen, die sie bequemer und schneller erreichen können, während die Dürener Innenstadt nur sehr schwer zu erreichen ist