Dürens CDU erwartet in Düren durch die Corona-Pandemie hohe Ausfälle bei den Steuereinnahmen. Die Christdemokraten um Bürgermeisterkandidat Thomas Floßdorf und Fraktionschef Stefan Weschke versprechen trotzdem, sich dafür einzusetzen, dass es keine Erhöhungen bei den kommunalen Steuern und Abgaben geben wird.
„Wir dürfen unter keinen Umständen Betriebe über die Gewerbesteuer und Bürger über die Grundsteuer oder Gebühren zusätzlich belasten,“ so Floßdorf und Weschke. Man wolle den Menschen, der Industrie, dem Handel und der Gastronomie Planungssicherheit geben, damit sie die Krise meistern können und rasch eine wirtschaftliche Erholung eintritt. Erhöhungen indes würden das System destabilisieren und Arbeitsplätze gefährden.

Die beiden CDU- Politiker stellten sich hinter die Forderung des Städtetags, dass Bund und Land ein Konjunkturpaket und einen kommunalen Rettungsschirm auflegen müssen. .
In Düren gelte es, mit Haushaltsdisziplin gegenzusteuern. Vor diesem Hintergrund begrüßen die beiden auch die Bewirtschaftungsverfügung des Kämmerers. Ebenso hat es sich als richtig erwiesen, bei der Aufstellung des jetzigen Haushalts nicht in die allgemeine Rücklage zu greifen, wie dies gelegentlich aus Kreisen der Ampel-Koalition gefordert wurde. Daher ist die Stadt Düren für die coronabedingte Krise jetzt besser gewappnet.