Quelle: Wikipedia

Die Dürener CDU-Fraktion fordert den Einsatz von sogenannten Trixi-Spiegeln an besonders gefährdeten Kreuzungen, um auf diese Weise schweren Abbiegeunfällen zwischen Fahrradfahrern und LKWs oder Bussen vorzubeugen.

„Jahr für Jahr werden Radfahrer an Kreuzungen schwer oder sogar tödlich verletzt, weil sie im toten Winkel von Lastwagen und Bussen verschwinden. Zusätzliche Lkw-Spiegel sind nicht gesetzlich vorgeschrieben. Daher machen wir uns für die Montage von Trixi-Spiegeln auch in Düren stark“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Weschke und Christoph Guth, Vorsitzender der Dürener Jungen Union, von dem die Initiative für diesen Antrag ausging.

Benannt sind die Spiegel nach Beatrix, der Tochter des Erfinders Ulrich Willburger, die 1994 als Radfahrerin einen Abbiege-Unfall schwer verletzt überlebt hat.

Durch einen nach außen gewölbten Spiegel direkt neben der Ampel wird der tote Winkel sichtbar gemacht. Die Spiegel machen das Sichtfeld weit. Lkw- und Busfahrer können vor dem Abbiegen sehen, wer neben ihnen geht oder fährt.
Wissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern haben festgestellt, dass die Spiegel vor allem vor dem Abbiegen extrem hilfreich sind. Positive Erfahrungen hat auch die Stadt Freiburg gemacht: seit dort 160 dieser Spiegel an Kreuzungen montiert wurden, hat es keinen tödlichen Abbiegeunfall mit Radfahrern mehr gegeben.
„Die Spiegel ersetzen zwar nicht den Abbiegeassistenten“, ist sich JU-Chef Guth bewusst. Doch bis alle in Frage kommenden Fahrzeuge - private wie städtische - damit ausgerüstet sind, werden noch Jahre vergehen. "So lange können die Spiegel eine wertvolle Hilfe sein und Leben retten“, so Guth abschließend.