Um die Stickstoffdioxydbelastung in der Euskirchener Straße langfristig unter dem Grenzwert zu halten und damit Dieselfahrverbote zu vermeiden, spricht sich die Dürener CDU-Fraktion für den Einbau von Clean-Air-Asphalt in dem betroffenen Straßenabschnitt der Euskirchener Straße zwischen dem Kreisverkehr und der Oststraße aus.

Bei dem Clean-Air-Asphalt handelt es sich um einen innovativen Fahrbahnbelag, der durch beigemischtes Titandioxyd im Rahmen eines photokatalytischen Prozesses das Stickstoffdioxyd direkt an der Quelle abbaut. Der Wirksamkeit des High-Tech-Asphaltes konnte im Rahmen eines durch das Bundesforschungsministeriums geförderten Projektes klar nachgewiesen werden.

„Uns ist es wichtig, die Luftschadstoffe soweit wie möglich zu reduzieren, gleichzeitig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger vollumfänglich zu erhalten und Dieselfahrverbote zu vermeiden“. Daher sollten wir möglichst schnell den Einbau dieses innovativen Fahrbahnbelages an der Euskirchener Straße beschließen, um dies auch als zusätzliches Argument in dem von dem Lobbyverein „Umwelthilfe“ angestrengten Prozess um Dieselfahrverbote in Düren nutzen zu können“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Weschke

Hermann Josef Geuenich, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, weist ferner darauf hin, dass durch den Einbau dieses besonderen Asphaltes gleichzeitig der Verkehrslärm um etwa 2-3 db reduziert wird. „Dies entspricht in der akustischen Wahrnehmung einer Reduktion von etwa 35%, auch deswegen sollten wir diesen Asphalt einbauen“, so Geuenich abschließend.