Um Autofahrern in Düren den Umstieg auf alternative und emissionsfreie Antriebe zu erleichtern, macht sich die CDU für eine öffentliche Wasserstofftankstelle in Düren stark. Sie sieht darin auch eine ideale Ergänzung zur Wasserstoffstrategie des Kreises. „Wir wollen daher, dass Verwaltung und Wirtschaftsförderung einen Investor für die Einrichtung und den Betrieb einer öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstelle suchen.

Dabei sollen Fördermittel aus dem nationalen Innovationsprogramm für die Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zur Schaffung von öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen für den Straßenverkehr zu nutzen“, erläutern CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Weschke und Ratsherr Michael Brogmus, von dem die Anregung zu diesem Antrag ausging. „So glauben wir, dass mehr Autofahrer schneller auf diese moderne und umweltfreundliche Technologie umsteigen, wenn sie eine Wasserstofftankstelle vor der Haustür haben“, erläutert Michael Brogmus (CDU). Derzeit sind die nächsten Tankstellen in Aachen und Frechen und damit sehr weit von Düren entfernt. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik ist eine ideale Lösung für eine schadstofffreie Mobilität. Wasserstofffahrzeuge kommen nahezu ohne Lärm und Schadstoffe auf Reichweiten von 500-800 Kilometer und können innerhalb von nur drei Minuten betankt werden. Ebenso kann die Technologie sektorenübergreifend in zahlreiche andere Systeme integriert werden, von der Haustechnik bis hin zu industriellen Anwendungen. Neben der Förderung der Elektromobilität sollte die Stadt im Sinne einer positiven Technologieoffenheit auch die Wasserstofftechnologie auf kommunaler Ebene fördern, so die CDU. Dann könne eine raschere Umstellung hin zum emissionsfreien Verkehr gelingen.