Die Dürener CDU-Fraktion macht sich dafür stark, dass auch die Stadt Düren in den Genuss der neuen Heimatförderung des Landes NRW kommt. Mit rund 150 Millionen € fördert das Land die Gestaltung der Heimat vor Ort.
„Gut ist, dass die Landesregierung kein Leitbild vorgibt, sondern die Ausgestaltung in die Verantwortung der Menschen legt, die Heimat vor Ort leben. So kann es gelingen, Menschen für regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt auch in unserer Stadt deutlich sichtbar zu machen“, erläutert CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Weschke.

So sehen die von der CDU in der jüngsten Ratssitzung eingebrachten Anträge vor, in der Stadt Düren vom kommenden Jahr an einen Heimat-Preis zu vergeben, mit dem besonders identitätsstiftende oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördernde Initiativen, Aktionen oder Engagements rund um das Thema mit einem Geldpreis ausgezeichnet werden. Auch sollen die in der Stadt ansässigen Vereine und Initiativen auf den „Heimat-Scheck“ hingewiesen werden, mit dem das Land 1.000 Projekte rund um das Thema Heimat mit jeweils 2.000,-- € fördert. Antragsberechtigt sind ausschließlich lokale Organisationen, aber nicht die Kommunen selbst.
Schließlich hofft die CDU auf eine Förderung des Umbaus des ehemaligen Verwaltungsgebäudes an der Schenkelstraße zum Stadtmuseum und dem Programm „Heimat-Zeugnis“. Mit diesem Förderprogramm wird auch der Umbau oder die Herrichtung von Bauwerken gefördert, mit denen in herausragender Weise lokale und regionale Geschichte aufgearbeitet und öffentlich präsentiert wird. „Die geplante Ansiedlung des Stadtmuseum an der Schenkelstraße erfüllt die Fördervoraussetzungen in beispielhafter Weise“, freut sich Fraktionschef Stefan Weschke. Es wäre schön, wenn das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement der Trägervereinsmitglieder des Stadtmuseums auch auf diese Weise Unterstützung erfährt.

2018 10 11 DZ HeimatfoerderungDürener Zeitung vom 12.10.2018