Der Streit über die Vergabepraxis zur Annakirmes und der Rolle des Vorsitzenden des Steuerausschußvorsitzenden Hubert Cremer (FDP) wird immer obscurer.
Nachdem alle Warnungen der Verwaltung durch die Rote Ampel ignoriert wurden und beteiligte Verwaltungsmitarbeiter nebst CDU-Fraktion die letzte Steuerausschußsitzung unter Protest verlassen haben, soll es jetzt plötzlich der Bürgermeister richten.
In einer inhaltslosen Pressemitteilung unterstellt der Ampel-Sprecher Henner Schmidt (SPD) der CDU Indiskretion, Verunglimpfung und eine 'hysterische Überbewertung'. Wir nennen das Realität.
Der Verwaltung 'schleppende Vorarbeit' vorzuwerfen, wenn der Ausschußvorsitzende sich zweieinhalb Monate im Urlaub befindet und seine Fraktion nicht einmal an Ratssitzungen teilnimmt, ist schon eine Frechheit an sich. Zudem fällt kein Wort zu den Klageverfahren, den persönlichen Angriffen gegenüber dem Platzmeister (sogar über Facebook) und zu den diskreditierenden Aussagen des Ausschußvorsitzenden, der nach seinen 'Dienstreisen' über zahlreiche Volksfeste dort auch nicht mehr uneingeschränkt willkommen ist.

Fakt ist: Noch nie hat es im Vorfeld einer großen Kirmes in Deutschland so viele Klagen und Absagen von Schaustellern gegeben. 'Optimierung' geht anders!
Fakt ist allerdings auch, dass die Annakirmes 2015 (Laut Schmidt „Ein Tiefpunkt der Attraktivität und Besucherzufriedenheit“) bereits vom aktuellen Steuerausschussvorsitzenden Hubert Cremer zu verantworten war.

Wir können nicht nachvollziehen, warum die restlichen Fraktionen der Roten Ampel (SPD, Grüne, Linke) das unverantwortliche Gebaren des aktuellen Vorsitzenden weiterhin mittragen. Nicht nur mit seinem Verhalten im Ausschuß hat er sich für den Posten des Vorsitzenden disqualifiziert!

2017 03 30 DZ Annakirmes
Quelle: Dürener Zeitung vom 30.03.2017