Christlich Demokratische Union Deutschlands
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Karl-Albert Eßer erneut in den CDA-Bundesvorstand gewählt

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Dürener Stadtrat, Karl-Albert Eßer, ist auf der Bundestagung der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) am Wochenende in Berlin erneut in deren Bundesvorstand gewählt worden. Er gehört diesem Gremium seit 1991 als Beisitzer an. Die 360 Delegierten, darunter aus dem Kreis Düren auch CDA-Kreisvorsitzender Peter Rubel, und sein Stellvertreter Heinz-Theo Syberichs, verabschiedeten mit großer Mehrheit den Leitantrag „Soziale Marktwirtschaft – Christlich-Soziale Ordnungspolitik als Antwort auf die Krise“. Eßer: „Mit diesem Leitantrag machen wir als CDU-Arbeitnehmer deutlich, dass wir uns in völliger Übereinstimmung mit den Vätern der Sozialen Marktwirtschaft, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard, befinden. Wir wollen den Markt, aber dieser Markt braucht Regeln, er braucht eine Ordnung, nicht nur auf nationaler, sondern immer mehr auf internationaler Ebene. Dies hat die Krise auf den internationalen Finanzmärkten gezeigt.“ Wie wichtig die Arbeitnehmerschutzrechte derzeit auch für Unternehmen seien, werde gerade heute mehr als deutlich. Ohne die großzügigen Regeln beim Kurzarbeitergeld wären wesentlich mehr Arbeitnehmer arbeitslos geworden, auch zum Schaden der Unternehmen, die dann später wieder qualifizierte Arbeitnehmer suchen müssen, so der Christdemokrat. Große Zustimmung gab es auf dem CDA-Kongress bei der Zusage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine deutliche Erhöhung des so genannten Schonvermögens ins Wahlprogramm mit aufzunehmen. „Damit bekennt sich die CDU zu einer alten CDA-Forderung, dass derjenige, der Jahrzehnte gearbeitet hat, im Falle der Arbeitslosigkeit nicht nahezu seine gesamte Altersvorsorge aufbrauchen muss, ehe er staatliche Leistung in Anspruch nehmen darf“, so Eßer.