Bezirks-CDA fordert Besinnung auf die christlichen Grundwerte

Im Beisein des Dürener CDA-Kreisvorsitzenden Peter Rubel, ehrte die CDA des Bezirks Aachen verdiente Mitglieder aus dem Kreisverband Düren
„Die christliche Soziallehre hat nichts an Aktualität verloren. Sie ist auch heute noch das geistige Fundament für das Streben nach einer menschenwürdigen, gerechten Gesellschaft. Gerade die CDU mit ihren christlichen Wurzeln ist aufgerufen, den Grundwerte-Bezug ihrer praktischen Politik immer wieder zu verdeutlichen“, forderte Karl-Albert Eßer, Bezirksvor-sitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft im Bezirk Aachen, am Ende des diesjährigen Bezirksseminars, das unter dem Leitgedanken „Veränderungen in der Arbeitswelt vor dem Hintergrund der christlichen Soziallehre“ stand. Referent Dr. Klaus Dornseifer hatte in seinem Vortrag die bisherigen Sozialenyzikliken der Päpste erläutert. Bereits 1891 habe Leo XIII. in seiner Enzyklika „Rerum novarum“ das wirtschaftliche Versagen des puren Sozialismus als mögliche Antwort auf den Kapitalismus vorausgesehen. Zugleich verwarf dieser die liberale Theorie, wonach der gerechte Lohn allein auf Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt beruht. „Leo XIII. forderte schon damals ausreichende Mindestlöhne, ein familiengerechtes Einkommen, Eigentumsbildung zur Vorsorge für Krankheit und Alter, einen stattlichen Arbeitsschutz und die Bildung von betrieblichen Arbeitsausschüssen. Vieles ist mittlerweile erreicht worden, doch die Frage nach dem gerechten Lohn stellt sich heute aktueller denn je“, so Klaus Dornseifer. Neben dem Lohn gehörte die Beteiligung von Arbeitnehmern an Bildungs- und Aufstiegschancen zu den vorrangigen Zielen einer Arbeitnehmerpolitik.
Am Schluss des Bezirkseminars wurden CDA-Bezirksvorsitzender, Karl-Albert Eßer (Düren) für 30-jährige sowie Peter Baum (Langerwehe) und Günter Schmitz (Merzenich) für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt