Arbeitsprogramm 2
Eine Innenstadt zum Einkaufen und Verweilen
20. Wir werden das Innenstadtforum, das unter Beteiligung vieler gesellschaftlicher Gruppen stattfindet, weiterhin nachdrücklich unterstützen und die Ergebnisse - sofern finanziell tragbar - in praktische Politik umsetzen.
21. Wir werden die Wirtelstraße und die angrenzenden Straßen der Fußgängerzone mit Unterstützung der Immobilienbesitzer neu gestalten, um ihnen mehr Attraktivität zu geben. Dazu gehören aber auch Initiativen weiterer Hauseigentümer, ihre Fassaden neu zu gestalten.
22. Wir unterstützen nachdrücklich die Verbindung der Fußgängerzone mit dem neu entstehenden Stadtcenter, indem wir den Verkehr auf der Schenkelstraße durch geeignete verkehrliche Maßnahmen deutlich verringern und einen breiten Fußgängerüberweg schaffen.
23. Wir werden das neue Parkhaus auf dem ehemaligen Kaufhofparkplatz durch einen bequemen Übergang an die Fußgängerzone anbinden.
24. Wir streben eine Neugestaltung des rückwärtigen Teils der Wirtelstraße an. Wir wollen die Hinterhofatmosphäre überwinden und einen weiteren städtebaulichen Akzent unter Einbeziehung der historischen Stadtbefestigung setzen.
25. Wir werden die bisherige Spielecke für Kleinkinder auf dem Markt neu
gestalten, damit dieser Ort mit der angrenzenden Außengastronomie noch länger zum Verweilen einlädt.
26. Wir werden das Betreuungsangebot für Kleinkinder in der Dürener Innenstadt weiter verbessern, um Eltern einen entspannten Einkauf zu ermöglichen.
27. Wir werden Dürens Ruf als Stadt der Märkte weiter verbessern, indem wir eine weitere Qualitätssteigerung der bisher zwölf Märkte anstreben.
28. Wir werden in Zusammenarbeit mit privaten Initiativen den „Kultursommer” wieder einführen und diesem einen festen Platz im Dürener Jahreskalender geben.
29. Wir werden auch zukünftig die Außengastronomie unterstützen, indem wir weiterhin positive Veränderungen der Aufenthaltsqualität und -dauer fördern.
30. Wir unterstützen alle Bemühungen, im innerstädtischen Bereich ein neues Hotel zu errichten.
31. Wir werden bei der Deutschen Bahn AG nachdrücklich einfordern, das Bahnhofsgebäude umfassend zu renovieren und dem Bahnhofsvorplatz ein ansprechendes Erscheinungsbild zu geben.
Sicherheit und Sauberkeit weiter groß schreiben
32. Wir werden die Polizei bei ihrer Arbeit, die Sicherheit der Bürger zu stärken, nachhaltig unterstützen. Zugleich erwarten wir, dass die Polizei an ihrem Konzept der Bezirkspolizisten ebenso festhält wie an den regelmäßigen Kontrollgängen ihrer Beamten.
33. Wir werden unseren Anspruch, eine der saubersten Städte in Nordrhein-Westfalen zu sein, durch die sorgfältige Arbeit des Dürener Service Betriebes, durch jährliche Sauberkeitskampagnen und auch durch gezielte Kontrollen sicherstellen.
34. Wir werden die innerstädtischen Erholungsgebiete, die vielen Grünanlagen und Parks, aber auch die schönen Alleen weiterhin sorgfältig pflegen, damit die Bürgerinnen und Bürger ihre „Stadt im Grünen” genießen können.
35. Wir werden auch in Zukunft die Sicherheit der Dürener Bevölkerung durch die notwendige personelle und sachliche Ausstattung von Feuerwehr und Rettungsdienst gewährleisten.
Den Bildungsstandort Düren festigen - die Betreuung ausbauen
36. Wir werden unser umfassendes Schulangebot dem Bedarf entsprechend fortentwickeln und damit unseren Ruf als Schulstadt festigen.
37. Wir werden unser Schulerneuerungsprogramm bis 2006 fortsetzen und - falls weiterer Sanierungsbedarf besteht - über diesen Zeitraum hinaus verlängern.
38. Wir werden bis 2007 bis zu sieben Ganztagsgrundschulen einrichten. Dabei fordern wir vom Land eine Verbesserung der finanziellen Ausstattung, um zu gewährleisten, dass es nicht um Verwahrung, sondern um eine fachgerechte Betreuung unserer Kinder geht.
39. Wir werden zwei neue Sonderschulen als Neubauten der Cornetzhofschule und der Bürgewaldschule errichten.
40. Wir werden weitere Schulhöfe, die in einem nicht zufrieden stellenden Zustand sind, zu ökologischen Schulhöfen umgestalten, um Kindern neue Erlebnismöglichkeiten zu eröffnen.
41. Wir streben den Ausbau des Fachhochschulangebotes in der Stadt Düren an.
Unser Anspruch: Kultur und Sport für alle
42. Wir werden das über die Stadt hinaus attraktive kulturelle Angebot der Mu-seen, der Stadtbücherei, des Hauses der Stadt, der Volkshochschule und der Musikschule trotz der schwierigen Finanzsituation erhalten.
43. Wir streben für Schloss Burgau ein integriertes Kultur- und Gastronomiekonzept an, damit diese herrliche, wieder aufgebaute Schlossanlage zukünftig eine optimale Nutzung erfährt und noch mehr zu einem attraktiven Naherholungsort für jung und alt, vor allem für Familien wird, aber auch zu einer gern genutzten Tagungsstätte.
44. Wir werden das Leopold-Hoesch-Museum - nicht zuletzt dank einer großzügigen Spende der Peill-Stiftung - erweitern, wenn das Land die zugesagten Zuschüsse auch tatsächlich bereitstellt.
45. Wir unterstützen nachdrücklich eine Initiative, die alte Druckerei Hamel - in enger Zusammenarbeit mit dem KOMM - zu einem Kleinkunsttheater mit bis zu 200 Plätzen umzubauen.
46. Wir werden Dürens Stellung als Papierstadt stärken, indem wir das Papiermuseum sowie die „Biennale der Papierkunst” fördern und an markanten Stellen der Stadt auf die Bedeutung der Papierindustrie für Düren hinweisen.
47. Wir werden eine anspruchsvolle „Woche der Musik” seitens der hervorra-genden Dürener Musikschule einschließlich der Capella Villa Duria sowie der Musik treibenden Vereine initiieren.
48. Wir wollen gemeinsam mit den Vereinen ein zukunftsweisendes Sportkon-zept erarbeiten, das für alle Beteiligten die notwendige Verläßlichkeit und die Auswirkungen der demographischen Veränderungen auch in unserer Stadt berücksichtigt
49. Wir werden auch zukünftig für die Jugendlichen unserer Stadt ein differenziertes Freizeitangebot bereithalten: durch die Aktivitäten der vielen Vereine und auch städtischen Einrichtungen, durch die Unterstützung von KOMM und Endart, durch hauptamtliche Betreuung in den Jugendheimen, durch mobile Jugendarbeit.
50. Wir werden private Investoren bei ihren Überlegungen unterstützen, in Düren eine Jugend-Disco einzurichten.
Die Mobilität für unsere Bürger verbessern
51. Wir fordern den Bund nachdrücklich auf, die beiden Umgehungsstraßen im nördlichen und östlichen Teil der Stadt endlich zu bauen, damit tausende Menschen an innerstädtischen Straßenzügen entlastet werden.
52. Wir werden den Ausbau des bisher 30 km umfassenden Radwegenetzes weiter vorantreiben: durch den Bau spezieller Radwege oder von den Straßen abmarkierten Streifen. Das Ziel bleibt eine lückenlose Verbindung zwischen den Stadtteilen und der Stadtteile mit der Innenstadt.
53. Mit dem Bau eines Fahrradparkhauses wird ein wichtiger Akzent für das sichere Parken der Fahrräder von Bahnnutzern gesetzt. Zugleich wird im Fahrradparkhaus neben einer Reparaturwerkstatt die Möglichkeit für Besucher der Stadt und des Umfeldes gegeben, Fahrräder auszuleihen und Düren sowie die nähere Umgebung kennen zu lernen.
54. Wir werden uns für eine Verbesserung der Parkmöglichkeiten im südlichen Teil der Innenstadt einsetzen.