Christlich Demokratische Union Deutschlands
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CDU: Merken braucht eine Perspektive

Großes Verständnis für die Sorgen der dortigen Bürger wegen des Tagebaus 

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Düren hat großes Verständnis für die Sorgen und Ängste der Merkener Bevölkerung, angesichts des herannahenden Tagebaus keine Zukunft mehr zu haben. Dies erklärte er Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer nach der ersten Sitzung der CDU-Fraktion im neuen Jahr. „Unabhängig davon, ob die Stadt Düren das Urteil des Verwaltungsgerichtes Münster zum Restsee akzeptiert oder eine weitere rechtliche Auseinandersetzung sucht – darüber werden wir in Kürze eine Entscheidung treffen -  steht fest, dass der Stadtteil Merken durch den Tagebau über Jahrzehnte beeinträchtigt wird. Merken braucht aber eine Perspektive, was seine gesamte Infrastruktur, seine Nahversorgung, aber auch ein neues Baugebiet anbelangt“, so der Christdemokrat. Der CDU-Fraktionsvorstand habe sich mehrmals mit Vertretern der Merkener CDU zusammengesetzt, die nachdrücklich darauf gedrungen hätten, dass die Stadt die besondere Problemlage des Stadtteils siehe und Lösungen für die Problembereiche Mehrzweckhalle, Lehrschwimmbecken und Altenstube unterstütze. Zwei intensive Gespräche hat die CDU-Fraktionsspitze zwischenzeitlich auch mit der Interessengemeinschaft Merken geführt, die in die gleiche Richtung gingen. Diese sollen in naher Zukunft fortgesetzt werden. „Es ist gut, dass sich unsere CDU-Vertreter in Merken, aber auch die IG Merken an der Lösungssuche für die einzelnen Bereiche konkret beteiligen. „Jeder weiß, wie eng der Handlungsspielraum der Dürener Kommunalpolitik angesichts der finanziellen Gesamtsituation auch ist. Dies darf uns aber nicht daran hindern, gerade auch in Merken das große ehrenamtliche Engagement zu unterstützen“, so Eßer. Der Christdemokrat erwartet aber auch, dass das RWE als Bergbaubetreiber stärkeres Engagement an den Tag legt als dies bisher der Fall war.