Christlich Demokratische Union Deutschlands
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SPD auf falschem Dampfer: In die Nordstadt fließen Millionen

Mir völligem Unverständnis auf die Vorwürfe des SPD-Politikers Peter Koschorreck reagieren der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Stefan Weschke, und der CDU Stadtverordnete für Birkesdorf, Rolf Peter Hohn. In einem Anflug von blindem Populismus verdrehe Koschorreck massiv die Tatsachen.

Weschke und Hohn weisen darauf hin, dass viele Millionen Euro in den Norden der Stadt fließen: zum Beispiel in den Umbau der Realschule Bretzelnweg in eine Ganztagsrealschule oder in das Projekt „Soziale Stadt in Düren Nord“.

„Es ist unredlich, Stadtteile gegeneinander auszuspielen, wenn die Faktenlage in den einzelnen Stadtteilen unterschiedlich ist.“, so die beiden Christdemokraten. Sowohl in Niederau als auch in Birgel ist die Kinderzahl konstant bzw. steigend, so dass die seitens der Verwaltung vorgeschlagene Schließung von Grundschulen keinen Sinn gemacht hätte. Vor dem Hintergrund der hohen Investitionssumme von über 5 Mio. Euro und der freien Kapazitäten am Standort Bretzelnweg ist die räumliche Zusammenlegung der in der Nordstadt benachbarten Schulstandorte hochgradig sinnvoll. „Koschorreck sollte seine Energie lieber darauf verwenden, den „Geisterzug Gemeinschaftsschule“ aus Düsseldorf zu stoppen. Denn kommt dieser bis Düren, so wird dies ganz andere Auswirkungen auf die Dürener Schullandschaft haben“, so Fraktionsvize Stefan Weschke.

Auch bei der Streichung von Pflegekostenzuschüssen für Vereine nimmt es der Birkesdorfer SPD-Politker mit der Wahrheit nicht so genau. In Birkesdorf wird lediglich der Pflegekostenzuschuss für den dritten Sportplatz der Viktoria Birkesdorf, der nur für gelegentliche Trainingszwecke genutzt wird, eingespart. „Mit diesen Maßnahmen müssen auch andere Vereine quer durch die ganze Stadt leben, betont Rolf-Peter Hohn.

„Wir sind überrascht, dass die Birkesdorfer SPD die Festhalle entdeckt hat. Diese litt vor 1999 unter einem katastrophalen Renovierungsstau. Erst mit der CDU wurden  wieder ca. 450.000 € in die Festhalle investiert. Der geplante Verkauf der Festhalle Birkesdorf wird den Bestand und die Qualität der Halle langfristig sichern.“ erläutert Hohn. Die Weiterführung des Hallenbetriebes und die damit verbundene Sicherung der Festhalle als Veranstaltungsort für Birkesdorf und die weiteren nördlichen Stadtteile ist und bleibt das unabdingbare Ziel der CDU.

Und auch bei den Ausführungen der CDU zum „Haus für Alle“ in Norddüren scheint Koschorreck nicht genau hingehört zu haben, denn für die CDU gilt: „Wenn die Vereine, wie beabsichtigt, die Betriebskosten übernehmen, wird das „Haus für Alle“ kommen“, so Weschke abschließend, der darin auch einen Lohn für das besondere Engagement der Bürger und Vereine in dem Norddürener Stadtteilprojekt sieht.