Mehr Berufspraktikantinnen in städtische Kindergärten
Als „richtige Entscheidung und zukunftweisendes Modell“ bezeichnen der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Thomas Floßdorf und CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Albert Eßer den Vorschlag der Jugendamtsverwaltung, fünf zusätzliche Berufspraktikantinnen in die Einrichtungen der Stadt Düren einzustellen. „ Die Aufgaben und Belastungen der Erzieherinnen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, ohne dass es personelle Entlastung gab. Deswegen unterstützen wir die Neueinstellungen“, so die beiden CDU Politiker. Durch die Veränderung in den Kindertageseinrichtungen können dann die Leiterinnen wieder für ihre Leitungsanteile freigestellt werden. Doch Eßer und Floßdorf sehen noch einen weitern Vorteil in dieser Lösung: „ Wir geben jungen Menschen die Chance, ihre Ausbildung zu beenden und können sie im Idealfall später auch übernehmen. Wir bilden somit unseren eigenen Nachwuchs aus. Das hat Vorteile für alle Beteiligten.“
Für die Christdemokraten ist dieses Modell „ein Modell der Zukunft“. Da es in den Kindertageseinrichtung sowohl um Erziehung als auch um Bildung gehe, werde nun durch die personelle Neuausrichtung ein wichtiger Grundstein gelegt.