Laborneubau für stärkstes Mikroskop der Welt

Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB, FZJ-Vorstandsvorsitzender Prof. Bachem und RWTH Aachen-Rektor Prof. Schmachtenberg machten den ersten Spatenstich für das neue Gebäude des weltweit stärksten Mikroskops.
Mit einem Spatenstich haben am Forschungszentrum Jülich die Bauarbeiten für einen Laborbau für das stärkste Mikroskop der Welt begonnen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundestagsabgeordneter des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), nahm zusammen mit dem FZJ-Vorstandsvorsitzenden, Prof. Bachem, und dem Rektor der RWTH-Aachen, Prof. Schmachtenberg, den Spatenstich für den Erweiterungsbau des Ernst Ruska-Centrums vor. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung investiert in den Neubau des Labors und die Geräteausstattung rund 9 Millionen Euro, wie Staatssekretär Thomas Rachel mitteilte. Weitere 6 Millionen Euro kommen vom Land Nordrhein-Westfalen und der deutschen Forschungsgemeinschaft. Das künftige Elektronenmikroskop mit einer Rekord-Auflösung von 50 Milliardstel Millimetern soll vom kommenden Jahr an Materialforschern einzigartige Einblicke in die Welt der Atome ermöglichen.
„Damit wird Deutschland weiter in der Champions League der Mikroskopie spielen“, ist Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel überzeugt. Durch modernste Computerverfahren können auch Atomabstände und Atomverschiebungen mit einer bisher nicht gekannten Genauigkeit vermessen werden.
„Forscherinnen und Forscher werden hier in Jülich mit diesem stärksten Mikroskop der Welt völlig neue Einblicke in die Struktur der Materie gewinnen können“, erläuterte Rachel.