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Information Bismarckbrücke

Bauverwaltung soll Anwohner der Tivolistraße umfassend informieren

CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer hat die Bauverwaltung aufgefordert, die Anwohner der Tivoli- und angrenzender Straßen zeitnah und umfassend über die Erneuerung der Bismarckbrücke und die zeitgleich anstehenden Kanalbaumaßnahmen im unteren Bereich der Tivolistraße zu informieren. „Ich kann verstehen, dass sich die Verwaltung im Vorwahlkampf nicht zu einer Veranstaltung der SPD zitieren lässt, aber es kann bei diesem sensiblen Thema auch nicht sein, dass die Anwohner erst kurz vor Beginn der Baumaßnahme über die konkreten Schritte, den zeitlichen Ablauf und die ergänzenden, verkehrsleitenden Maßnahmen seitens der Verwaltung informiert werden“, so der Christdemokrat. Er erwarte daher, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger noch im Mai zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus eingeladen werden. Bereits in der kommenden Woche werde Bürgermeister Paul Larue im Beisein des Tiefbauamtes ein weiteres Mal mit einigen Geschäftsleuten aus der Tivolistraße über dieses Thema sprechen. Die CDU-Fraktion sei nach einem langen Diskussionsprozess der Verwaltungsmeinung gefolgt, bei der zwingend notwendigen Erneuerung der abgängigen Brücke aufgrund der hohen Kosten in Höhe von 500.000 Euro auf eine so genannte Behelfsbrücke für den Pkw-Verkehr zu verzichten, zumal die Tivolistraße aufgrund der zeitgleich stattfindenden Kanalbaumaßnahme über vier Monate ohnehin nicht durchgängig befahrbar ist. Die Behelfsbrücke erlaubt also nur für einen Zeitraum von rund fünf Monaten eine Durchfahrtsmöglichkeit. „Die Verwaltung hat uns glaubwürdig versichert, dass die Umleitung der Verkehrsströme gelingen wird und auch die Anwohner und Geschäftsleute jederzeit ihre Gebäude erreichen können“, so Eßer. Für Fußgänger und Radfahrer werde es eine Behelfsbrücke geben.