Christlich Demokratische Union Deutschlands
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Dürens Ruf als Schulstadt ausbauen

Christdemokraten plädieren noch einmal für ein Ganztagsgymnasium

„Bildung ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Daher wird die Schulpolitik in der Stadt Düren für uns auch in der nächsten Ratsperiode Priorität behalten. Wir wollen unseren Ruf als Schulstadt weiter ausbauen“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer und blickt dabei auf die Gymnasien, von denen eines nach den Vorstellungen der Christdemokraten Ganztagsschule sein sollte. „Natürlich sind die einzelnen Dürener Gymnasien völlig frei in ihrer Entscheidung, ob sie Ganztagsschule werden oder nicht, aber es wäre aus gesamtstädtischer Sicht gut, wenn ein Gymnasium diesen Weg gehen würde. Gerade Kindern aus Familien, die aus zeitlichen oder anderen Gründen bei den Hausaufgaben zu Hause kaum oder keine Unterstützung  erhalten, würde der Weg zum Gymnasium und ein erfolgsversprechender Schulbesuch wesentlich erleichtert.“ Mit den 13 Offenen Ganztagsgrundschulen und des zum Schuljahresbeginn eingerichteten Ganztagsbetriebs an der Realschule Bretzelnweg habe die Stadt Düren bisher deutliche Akzente gesetzt, dass familiäre Belange und berufliche Notwendigkeiten besser miteinander vereinbart werden könnten. Dazu zählten auch – so Eßer – die baulichen Veränderungen an allen weiterführenden Schulen, um die Über-Mittag-Betreuung spätestens bis zum Herbst zu realisieren. Allein für diese Maßnahmen werden derzeit 1,7 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt in die Hand genommen. „Einschließlich der Mittel aus dem  Konjunkturprogramm der Bundesregierung werden wir dann in den letzten zehn Jahren weit über 30 Millionen Euro in alte und neue Schulen investiert haben“, so der Christdemokrat.