Berechnungen zum Kunstrasenplatz sind wirklich abenteuerlich
CDU-Sportexperte Weber hält SPD-Forderung für „heiße Luft“
Die jüngsten Äußerungen des SPD-Kandidaten Schmidt zum Thema Kunstrasenplätze sind auf deutliche Kritik beim Sportausschussvorsitzenden Norbert Weber gestoßen. „Wenn Herr Schmidt jetzt erneut fordert, in Düren zwei Kunstrasenplätze zu verwirklichen, dann ist dies eine vollmundige Äußerung jenseits der derzeitigen finanziellen Möglichkeiten der Stadt. Hier soll den Vereinen wahlwirksam etwas versprochen werden, was nicht zu halten ist. Herr Schmidt sollte daher auch gleich erklären, wie er die Finanzierung sichern will und welche beiden von den 18 Fußballvereinen im Stadtgebiet in den Genuss einer solchen Kunstrasenplatzes kommen sollen“, so der CDU-Sportexperte. Würde jede Fußballanlage eine solchen Kunstrasenplatz erhalten, müsste die Stadt selbst nach den kühnen Berechnungen von Herrn Schmidt insgesamt vier Millionen Euro aufwenden. Dass sich Herr Schmidt jetzt in Wenau sachkundig gemacht hat und glaubt die Kunstrasenplätze für lediglich 250.000 Euro statt 470.000 Euro errichten zu können, sei schon wirklich abenteuerlich. Es sei höchst zweifelhaft, ob die vorhandenen Drainagen der Aschenplätze auf den einzelnen städtischen Anlagen in einem ausreichend guten Zustand sind. „Die Forderung von Herrn Schmidt ist also nichts als heiße Luft“, so Weber.