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Offener Brief an Minister Wittke

 

CDU Politiker fordern Unterstützung für die Umgehungsstraße Arnoldsweiler

12.12.2008

Bei der Verwirklichung der Umgehungsstraße um den Stadtteil Arnoldsweiler erwartet die CDU-Fraktion nachhaltige Unterstützung von Oliver Wittke, dem Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW. Dies machten CDU-Fraktionsvorsitzender, Karl Albert Eßer, und der Vorsitzende des Bezirksausschusses Arnoldsweiler, Hermann Josef Geuenich, in einem Offenen Brief deutlich.

Minister Wittke hatte vor einigen Wochen gegenüber der Presse erklärt, dass eine Verlegung der Tagebaurandstraße L 264 weiter von Ellen weg nun doch denkbar sei und dass der gesamte Entschädigungsbetrag von RWE Power für den Wegfall der Landstraße nach Morschenich für diesen Zweck verwendet werden solle. Die beiden Christdemokraten sehen hierin eine Ungleichbehandlung der Menschen in Ellen und Arnoldsweiler. So führt Hermann Josef Geuenich aus: „Durch die Anschlussstelle Ellen wird gerade die L 257 in Richtung Birkesdorf und zur Autobahnanschlussstelle Düren mehr Verkehr aufnehmen müssen. Diese Straße führt aber bislang mitten durch Arnoldsweiler, so dass dieser Dürener Stadtteil schon seit vielen Jahren durch hohe Verkehrsbelastung gebeutelt ist und eine Umgehungsstraße braucht, während Ellen schon jahrelang verkehrsberuhigt ist und sich hier eher die Frage stellt, ob man die Entfernung zwischen Ortsteil und Verkehr zugunsten der Menschen erhöht.“

„Wir sind sehr froh, dass der Regionalrat der Bezirksregierung Köln eine Umgehungsstraße für Arnoldsweiler in Dringlichkeitsstufe 1 behandelt und zur Zeit die Umweltverträglichkeitsstudie erstellt wird, doch wünscht sich die Arnoldsweiler Bevölkerung nun gleichermaßen ein Eintreten des Ministers für ihre Belange, was absolut verständlich ist“, so Karl Albert Eßer.

Deshalb schließt der Brief der beiden Politiker mit der Botschaft an Minister Wittke: „Ihr Wort zählt bei den Menschen und Ihr Einsatz kann sicher manches zum Nutzen der Menschen bewegen oder beschleunigen. Arnoldsweiler wartet schon viele Jahre dringend auf eine Verkehrsentlastung.“