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Konzept Hoeschplatz

Verwaltung soll Bebauungsoptionen bearbeiten – Parkplätze erhalten

08.04.2008

Der Hoeschparkplatz an der Marienkirche soll zukünftig eine andere oder zumindest ergänzende Nutzung erfahren. Darauf zielt ein Antrag der CDU-Fraktion, der zur nächsten Ratssitzung eingebracht wird. Erste Bebauungsoptionen soll die Verwaltung unter Hinzuziehung externen Sachverstandes erarbeiten und bis Jahresende dem Rat vorlegen, ehe ein passender Investor gesucht wird. „Der Hoeschparkplatz, auf dessen Grund früher das im Krieg zerstörte Stadttheater stand, ist aus städtebaulicher Sicht unternutzt. Von daher sollten wir spätestens in der nächsten Legislaturperiode den Platz einer weiteren Nutzung zuführen und ihn nicht mehr auf reines Parken beschränken. Dies wird jetzt in Anbetracht der Erweiterung des Leopold-Hoesch-Museums, die diesem Stadtbezirk eine weitere Aufwertung gibt, immer deutlicher. Eine solche Bebauung muss allerdings so hochwertig sein, dass sie gut zum Museum, zur Marienkirche und dem weiteren Umfeld passt, das gerade vom Museums-Architekten Kulka neu geplant wird“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer. Angesichts der deutlichen Nachfrage nach attraktivem Wohnen in der Innenstadt, sollte diese Möglichkeit vorrangig betrachtet werden. Weiteren großflächigen Einzelhandel an dieser Stelle lehnen die Christdemokraten eindeutig ab. Allerdings soll es an dieser Stelle auch nach einer Bebauung weiterhin für Innenstadtbesucher die Möglichkeit geben, dort seinen PKW abzustellen, gegebenenfalls durch eine Tiefgarage. „Dieser Parkplatz mit seinen derzeit 100 Stellplätzen ist für das Parkraumangebot in der Innenstadt von großer Bedeutung, gerade für die Bürger aus dem westlichen Teil des Kreises. Unser Markenzeichen als Innstadt der kurzen Wege bezieht gerade auch nahe Parkplätze zur City mit ein. Dabei muss es bleiben“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, Stefan Weschke.