Keine Schließung der Hauptschulen - Absage an weitere Gesamtschulen
29.02.2008
Für die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Düren ist die Schullandschaft in der Kreisstadt gut aufgestellt. „Dies gilt sowohl für die ortsnahen Grundschulen als auch für die weiterführenden Schulen. Neben den Real- und Gesamtschulen und den Gymnasien verfügen wir – ganz im Gegensatz zu anderen Städten – auch über drei leistungsfähige Hauptschulen. Deren Schließung – wie jetzt von der SPD gefordert – kommt für uns nicht in Betracht. erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer zur jüngsten Forderung der Dürener SPD und der SPD-Landtagsabgeordneten Koschorreck nach Schließung von Hauptschulen und Errichtung einer weiteren Gesamtschule in Düren. „Mit unserem umfangreichen Schulerneuerungsprogramm - weit über zehn Millionen Euro - haben wir alle Schulen in einen wirklich guten baulichen Zustand versetzt. Mit dem Neubau der beiden Sonderschulen investiert die Stadt Düren noch einmal neun Millionen. Angesichts weiterhin annähernd konstanter, aber keinesfalls wachsender Schülerzahlen in den nächsten Jahren sollten wir alles tun, dass bestehende gute und vielfältige Schulangebot zu stützen. Der Vorschlag der SPD auf Schließung von zwei Hauptschulen würde zu einem Zusammenbruch des dreigliedrigen Schulsystems in Düren führen“, ergänzt CDU-Schulexperte Hermann-Josef Geuenich. Dass in den vergangenen Jahren nicht alle Elternwünsche für eine spezielle Schule erfüllt werden konnten, weder bei den Gymnasien noch bei den Gesamtschulen ist nichts Außergewöhnliches.
„Unsere Dürener Schulen sind gerade auch für Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisgebiet interessant, zumal es mit Blick auf die Gesamtschule im Nordkreis überhaupt kein Angebot gibt“, so die beiden Christdemokraten.