Fassade- und Hofprogramm
18.06.2008
„Mit der Umsetzung des Fassaden- und Hofprogrammes Düren-Nord wird dieser Stadtteil ein verändertes, deutlich aufgewertetes Gesicht erhalten.“ Davon sind CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer und der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, Stefan Weschke, überzeugt. Nach Ansicht der beiden Christdemokraten tragen gerade solche Projekte dazu bei, dass von dem auf fünf Jahre befristeten Stadtteilprojekt Nord-Düren eine nachhaltige Wirkung ausgeht. „Nur wenn die Bürger unserer Stadt deutlich erkennen können, dass sich in der Nordstadt einiges getan hat, wird dieser Stadtteil einen Imagegewinn erhalten. Aber genau dies wollen wir.“ Das Programm sieht vor, dass jährlich 200.000 Euro zur Verfügung stehen, um Aufwertungen an Häuserfassaden und Innenhöfen vorzunehmen. Das Land trägt dabei 80 Prozent der Fördersumme, die restlichen 20 Prozent muß die Stadt dazu tun. Ganz erheblich sind die Eigenleistungen der Immobilienbesitzer gefragt. Sie müssen in jedem Fall mindestens 50 Prozent der Gesamtkosten tragen. Nach der Sommerpause soll mit der Umsetzung des Programmes begonnen werden. Wie die Verwaltung auf der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vortrug, ist es das Ziel, rund 40 Projekte im Jahr zu fördern. Anträge müssen an die Stadtverwaltung gestellt werden. Entscheidend für die Mittelgewährung ist neben der Einhaltung der Förderkriterien der Zeitpunkt der Antragsstellung.