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CDU will eigene Merkener Entwicklungsgesellschaft

18.11.2008

Fraktion unterstützt Vorschlag des Bezirksausschussvorsitzenden Prescher

Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Merken, Wilfried Prescher (CDU), hat sich für die Gründung einer eigenen Merkener Entwicklungsgesellschaft ausgesprochen. In der nächsten Ratssitzung wird er einen entsprechenden Antrag stellen, damit die Verwaltung entsprechende Vorarbeiten bis zur Beschlussfassung treffen kann. „Der Stadtteil Merken ist vom kommenden Tagebau Inden II in besonderer Weise betroffen, völlig unabhängig von der Frage, ob später eine Verfüllung stattfindet oder ein Restsee kommt. Als Ausgleich für den Ende des nächsten Jahrzehntes an Merken heranrückenden Tagebau brauchen wir dringend Infrastrukturmaßnahmen, um unseren Stadtteil weiterhin attraktiv zu halten und auch für interessierte Bauherren anziehend zu sein. Wir setzen dabei auf die große Unterstützung der bergbautreibenden RWE Power, die ja bereits entsprechende Zusagen gemacht hat“, so Prescher. Einhellige Unterstützung findet Prescher mit dem Vorschlag bei seiner CDU-Fraktion. „Wir haben vor kurzem die Erstellung eines Dorfentwicklungsplanes für Merken in Auftrag gegeben. Eine eigene Entwicklungsgesellschaft ist eine wichtige Hilfe bei der Umsetzung. Zudem kann für jeden nachvollziehbar dokumentiert werden,  welche Mittel seitens des Landes Nordrhein-Westfalen bzw. des Bergbaubetreibers in den Stadtteil fließen“, so Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer. Eine Mitgliedschaft in der Indeland GmbH würde sich für die Stadt dann auch erübrigen. „Indeland und Merken an der Rur sind einfach zwei paar Schuhe. Uns kommt es darauf an, dass für die Merkener Bevölkerung etwas getan wird. Die Indeland GmbH verfolgt ganz andere Ziele.“