CDU fordert frühere Realisierung der Ortsumgehung Arnoldsweiler
Straße soll gleichzeitig mit Anschlussstelle kommen - Schreiben an den Regionalrat Köln
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Düren hat den Regionalrat Köln aufgefordert, die geplante Umgehungsstraße Düren-Arnoldsweiler möglichst zeitgleich mit der neuen Autobahnanschlussstelle Ellen zu realisieren. „Eine Umgehungsstraße ist im Interesse und zum Schutz der Arnoldsweiler Bevölkerung unumgänglich, sobald die Anschlussstelle Ellen ihrem Zweck übergeben ist“, erklären CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer und sein Stellvertreter Hermann-Josef Geuenich, zugleich Vorsitzender des Bezirksausschusses Arnoldsweiler. Im Jahre 2002 hatte die CDU-Fraktion den Antrag auf Bau einer Ortsumgehung mit dem Blick auf die prognostizierte zunehmende Verkehrsbelastung durch die neue Anschlussstelle gestellt. Auch wenn die Ortsumgehung durch den Regionalrat in die erste Stufe der Straßenvorhaben eingeordnet wurde, erscheint derzeit eine zeitgleiche Realisierung mit der Anschlussstelle unwahrscheinlich. Bereits im Jahre 2014 soll bekanntlich die Anschlussstelle Ellen fertig sein. Bis dahin ist für die Ortsumgehung Arnoldsweiler gerade erst das Ende des Planfeststellungsverfahrens in Sicht. „Diese zeitliche Diskrepanz und die daraus resultierende Mehrbelastung der Menschen in Arnoldsweiler würde endgültig das Fass zum Überlaufen bringen und die gesundheitliche Gefährdung der Menschen an den Hauptverkehrsstraßen im Stadtteil Arnoldweiler vervielfältigen. Nicht unbeachtet bleiben darf auch die erhöhte Gefährdung von Radfahrern und Fußgängern, denn das Verkehrskreuz in Arnoldsweiler ist gleichzeitig das geschäftliche Zentrum des Ortes und der größte Teil der Kindergarten- und Schulkinder muss an irgendeiner Stelle die Hauptverkehrsachsen kreuzen“, heißt es in dem Schreiben der CDU-Fraktion an den Regionalrat Köln weiter.