CDU: Projekt Soziale Stadt ist eine große Chance zu mehr Integration
25.02.2008
„Die Integration der Zuwanderer ist für unsere Gesellschaft schicksalhaft. Sie verlangt von uns Offenheit für Fremde und deren religiöse Orientierung, zugleich aber auch deren Anerkennung unserer Werteordnung und Verfassung, das Akzeptieren unserer Formen des kulturellen Zusammenlebens und das Erlernen der deutschen Sprache. Ein größerer Teil der Zuwanderer ist in unserer Gesellschaft bereits angekommen und weitgehend integriert. Viele andere leben aber noch immer in einer abgeschotteten eigenen Gesellschaft. Dies trifft auch auf unsere Stadt Düren zu“, beschrieb CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer vor dem Stadtvorstand Düren der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) den derzeitigen Integrationsstand in der Kreisstadt. Das Projekt Soziale Stadt in Düren-Nord, das allen Bewohnern des Stadtteils direkte Teilhabe eröffnet, sei eine große Chance, diese Formen des Abgeschottet-Seins und des Abgeschottet-Fühlens aufzubrechen. Sie müsse von allen Seiten genutzt werden. Neben allen konkreten Verbesserungen in diesem Stadtteil mit hohem Migrantenanteil muss es nach Auffassung des Christdemokraten auch eine intensive Diskussion darüber geben, was eigentlich unter Integration verstanden wird und wie wir in Düren langfristig zusammenleben wollen. „Integration kann nur gelingen, wenn die zentralen Werte unserer demokratischen Gesellschaft geachtet werden. Dazu zählen die Gleichberechtigung von Mann und Frau ebenso wie das klare Nein zu Zwangsverheiratungen“, so Eßer. Zugleich müssten die Zuwanderer aber ihre andere religiöse Orientierung, ihre Art der Kultur und des Feierns leben können. Am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses sollte in den meisten Fällen die Einbürgerung in das Land stehen, das den Lebensmittelpunkt darstellt, und dies ist nun einmal Deutschland.