CDU: Die Einrichtung von Schulmensen ist notwendig
Verwaltung soll Bedarf ermitteln – Landesprogramm begrüßt
17.04.2008
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Düren wird sich auf ihrer Sitzung am Montagabend eingehend mit der Einrichtung von Schulmensen an den weiterführenden Schulen und mit den sich bietenden Möglichkeiten aus der von der Landesregierung angekündigten Ganztags-Offensive beschäftigen. „Schon angesichts der Tatsache, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler mehr als sechs Unterrichtsstunden an einem Tag haben, ist es notwendig dafür zu sorgen, dass eine Über-Mittag-Betreuung gesichert ist. Dazu gehört vor allem eine bedarfsgerechte Schulmensa. Mit der Mensa am Burgau-Gymnasium wurde ein erster wichtiger Schritt gemacht. Jetzt müssen wir uns intensiv um die anderen Schulen kümmern“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer. CDU-Schulexperte Hermann-Josef Geuenich plädiert dafür, dass die Verwaltung in Abstimmung mit den weiterführenden Schulen den entsprechenden Bedarf an den einzelnen Haupt- und Realschulen sowie an den Gymnasien ermittelt und auch die notwendigen baulichen Veränderungen feststellt. „Natürlich müssen wir unsere schwierige Haushaltssituation im Blick haben. Wir haben begrenzten Gestaltungsspielraum, aber den sollten wir nutzen. Im Abwägungsfalle müssen in anderen Bereichen entsprechende Einsparungen vorgenommen werden.“ Ziel – so die beiden Christdemokraten – müsse es sein, spätestens bis zum Schuljahrbeginn 2009/2010 die notwendigen Maßnahmen an Schulen realisiert zu haben. Ob dies gelinge, hänge natürlich ganz wesentlich vom notwendigen Investitionsvolumen für diese Maßnahme ab. Dass jetzt die Landesregierung zusätzliche Mittel für die Errichtung von Schulmensen zur Verfügung stellen will, wird von der CDU begrüßt. „Es ist natürlich hilfreich, wenn wir in dem Programm berücksichtigt werden, aber wir müssen auch eigene Mittel in die Hand nehmen. „Mit unserem umfangreichen Schulbausanierungsprogramm in Höhe von 12,5 Mill. Euro und dem Neubau von zwei Sonderschulen für rund neun Millionen Euro haben wir unseren Ruf als Schulstadt untermauert. Nun muss der nächste Schritt in Richtung Über-Mittag-Betreuung getan werden“, so Eßer und Geuenich.