CDU: Arbeiten und Lernen muss weiter von Stadt-VHS durchgeführt werden
15.04.2008
„Der geplante Wegfall der Maßnahme „Arbeiten und Lernen“ würde für die Stadt Düren den Verlust eines sehr erfolgreichen und wichtigen Elements präventiver Jugendarbeit mit schulmüden Kindern bedeuten. Wir fordern die job-com auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer und der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Thomas Floßdorf. Die Maßnahme ist seit 1998 bereits zehnmal in Folge erfolgreich in Düren durchgeführt worden. „Umso unverständlicher ist es, dass diese Maßnahme nun allein von der Kreis-VHS durchgeführt werden soll“, so die beiden Christdemokraten. Sie weisen darauf hin, dass die Stadt-VHS in dieser Sache zweifelsfrei über das größte Know-how verfügt. Die Volkshochschulen des Kreises und in Jülich haben die Vernetzungsstrategien dieses Jugendprojektes weitgehend übernommen. „Es gibt in der Stadt Düren genügend Jugendliche, um diese Maßnahme zu besetzen. Schon alleine deswegen muss dieses erfolgreiche Konzept auch weiterhin in eigener Regie und in Kooperation mit der job-com durchgeführt werden“, so Eßer und Floßdorf. Ein Wegfall der Maßnahme würde - auf Grund fehlender Gegenfinanzierung von Personalkosten - die Stadt zudem mit 30.000 € im Haushalt belasten. Die beiden Christdemokraten erwarten im Jugendhilfeausschuss eine klare Unterstützung für ihre Forderung.