CDU zu Kritik "Prymscher Berg"
05.05.2008
Als „Zeichen argumentativer Hilflosigkeit“ hat die CDU-Fraktion die herbe Kritik des SPD-Stadtverordneten Peter Koschorreck an den Vorstellungen der Christdemokraten zum neuen Baugebiet “Prymscher Hang“ bezeichnet. „Herr Koschorreck liebt es, ins Persönliche zu gehen, wenn die Sachargumente fehlen. Fakt ist: Wir haben uns immer für dieses Baugebiet ausgesprochen, aber es gab auch bei früheren Plänen der Evangelischen Gemeinde die klare Absicht, dieses Baugebiet nur über die Roncalistraße zu erschließen. Dass sich dies jetzt ändern soll, verwundert schon. Die SPD, die sich ansonsten immer so kinderfreundlich gebärdet, kommt in Erklärungsnöte, wenn sie jetzt aus der Spielstraße „Am Sturmsberg“, die sie selbst mitbeschlossen hat, nun eine Durchfahrtsstraße für den Pkw-Verkehr machen will“, so CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer und der Vorsitzende des Stadtentwicklungs-ausschusses, Stefan Weschke. Diese „Querspange light“ kann weder im Interesse der Anwohner Sturmsberg und Roncalistraße noch der zukünftigen Anwohner am Prymschen Hang sein.
Im Übrigen brauche die CDU-Fraktion gerade von Herrn Koschorreck keinen Nachhilfeunterricht in puncto Stadtentwicklung. „Koschorreck war bereits zu Zeiten der SPD-Mehrheit maßgeblich für die Stadtentwicklung verantwortlich. Deren verfehlte Politik mit einer Verknappung an Grundstücken hat dazu geführt, dass zwischen 1989 und 1999 per saldo 4500 Bürger die Stadt Düren verlassen und sich in den umliegenden Gemeinden ein Haus gebaut haben. Wenn wir nach 1999 nicht die große Trendwende eingeleitet hätten, wäre Düren heute eine Stadt mit deutlich rückläufigen Einwohnerzahlen“, so die Christdemokraten.