CDU erteilt Perspektivlosigkeit der SPD in puncto Gewerbegebiete eine klare Absage
Stadt kann auf neues Gewerbegebiet nördlich der A4 nicht verzichten
12.08.2008
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Düren erteilt der Perspektivlosigkeit der SPD in puncto Gewerbegebiete eine klare Absage. „Die Realisierung weiterer Gewerbegebiete ist für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Dürens, verbunden mit einem weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit, lebenswichtig. Die Stadt muss daher – wie in der Vergangenheit durch die Gewerbegebiete Großes Tal, Automeile und Talbenden/Rurbenden - genügend Gewerbeflächen angebotsorientiert vorhalten, um interessierten Unternehmen geeignete Flächen anzubieten. Dies ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung. Wer nur nachfrageorientiert handeln will, wie die SPD jetzt erklärt, verliert den Kampf um die Ansiedlung neuer Unternehmen gegenüber den anderen Kommunen in der Region“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer. Gemeinsam mit den Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, Stefan Weschke, und des Bezirksausschusses Arnoldsweiler, Hermann Josef Geuenich, wird er daher für die heutige Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses einen Änderungsantrag zur Verwaltungsvorlage einbringen. „Wir werden die Verwaltung beauftragen, die potentielle Gewerbefläche „Talbenden/Rurbenden II“ nördlich der A 4 weiterzuverfolgen und die Möglichkeiten einer sinnvollen Realisierung als Gewerbegebiet auszuschöpfen. Diese Variante hat Vorrang vor anderen Optionen“, so Weschke. Zudem soll die Verwaltung prüfen, ob das Gebiet zwischen der Kläranlage des Wasserbandes Eifel-Rur, der B 56 und der A 4 als weiteres Gewerbegebiet zu realisieren ist.
Die potentielle Gewerbefläche Großes Tal II östlich der Bahnlinie soll, darin stimmen CDU-Fraktion und Verwaltung überein, nur dann wieder in die Planung aufgenommen, wenn ein Interessent eine Baufläche in Düren benötigt, die aus dem dann erweiterten Bestand nicht verfügbar ist. Für den Arnoldsweiler Stadtverordneten Hermann Josef Geuenich bleibt die zeitnahe Realisierung der von der CDU beantragten Ortsumgehung Arnoldsweiler entscheidend, um den bereits jetzt vorhandenen starken Lkw-Verkehr aus der Ortsmitte herauszuhalten. „Wir müssen politisch Druck machen, dass die Trasse so schnell wie möglich gebaut wird.“