Thomas Rachel MdB informiert sich am Fliegerhorst Nörvenich auch über Auslandseinsätze

Oberst Hoppe erläuterte dem Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (Bildmitte) sowie Patricia Peill und Stephan Küpper die Neubauten für die Eurofighter.
Datum: 26.09.2011
Der Bundestagsabgeordnete des Kreis Düren, Thomas Rachel (CDU), besuchte das Jagdbombergeschwader “31 Boelcke“ in Nörvenich, um sich in Gesprächen mit den Soldaten über die Situation am Standort zu informieren. Rachel erläuterte den weiteren Verfahrensgang bei der anstehenden umfassenden Bundeswehr-Strukturreform und sagte seine volle Unterstützung für den Erhalt des Standortes Nörvenich zu. Unterstützung bekam er dabei von der Kreistagsabgeordneten Patricia Peill und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Nörvenicher Rat, Stephan Küpper, die beide Rachel bei seinem Besuch begleiteten.
Kommodore Oberst Andreas Hoppe und die Kommandeure der Technischen und Fliegenden Truppe wiesen auf die Wichtigkeit hin, dass die Bevölkerung Verständnis für ihre wichtige Arbeit habe und diese akzeptieren. Patricia Peill und Stephan Küpper konnten von breiter Unterstützung aus der Nörvenicher Bevölkerung für den Fliegerhorst berichten.
Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel verwies darauf, dass die Bundesregierung am Fliegerhorst Nörvenich 140 Millionen Euro bereits investiert oder im Haushaltsplan für die Umstellung auf die Eurofighter eingeplant hat. Rund die Hälfte der Investitionen ging an Firmen aus der Region.
Die Christdemokraten führten ein Gespräch mit zwei aus Afghanistan zurückgekehrten Soldaten. Oberst Hoppe berichtete, dass in diesem Jahr bereits 48 Soldaten aus Nörvenich im Ausland eingesetzt waren, die meisten davon in Afghanistan. Nach Rückkehr aus dem Auslandseinsatz müssen die Soldaten schreckliche Anschlagserfahrungen erst verarbeiten. Wichtig sei das Angebot an die Betroffenen, sich an Ärzte und Psychologen wenden zu können. Die Belastungssituation für die Bundeswehrsoldaten sei wesentlich größer als gemeinhin in der deutschen Öffentlichkeit angenommen.
Im anschließenden Gespräch mit dem Personalrat, der Gleichstellungsbeauftragten, dem Schwerbehindertenbeauftragten sowie den Vertrauensleuten der Soldaten informierten sich Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel und die Nörvenicher Politiker über die Sichtweise der Belegschaft.
Insgesamt sind am Standort Nörvenich rund 2.000 Menschen beschäftigt, rund 36 junge Leute werden ausgebildet.
